Netto, PKV, Stufen

Stufenaufstieg im TVöD, TV-L und TV-H: wann die nächste Stufe kommt

Geben Sie im Rechner unter dem Ergebnis ein, seit wann Sie in Ihrer heutigen Stufe sind. Er zählt die Stufenlaufzeiten weiter und zeigt für jede Stufe den ersten Monat mit dem höheren Entgelt.

Sie sind

100 % = Vollzeit

Mehr: Wohnsitz, Krankenkasse, Zusatzversorgung

Kirchensteuersatz, Pflege in Sachsen

Durchschnitt 2026: 2,9 %

Ihr Anteil, vom Netto abgezogen

Netto im Monat, TVöD VKA E 9b Stufe 1

2.429 €

3.779,84 € brutto · Tabelle ab 1. Mai 2026

Tabellenentgelt E 9b, Stufe 13.779,84 €
Lohnsteuer− 471 €
Rentenversicherung− 352 €
Arbeitslosenversicherung− 49 €
Krankenversicherung (8,45 %)− 319 €
Pflegeversicherung (2,40 %)− 91 €
Zusatzversorgung (1,81 %)− 68 €
Netto im Monat2.429 €

Jahressonderzahlung mit dem Novembergehalt: 85 % des Monatsentgelts, 3.213 € brutto, etwa 1.688 € netto.

Die Tarifeinigung läuft bis 31. März 2027; eine neue Tabelle gibt es erst nach der nächsten Tarifrunde.

Stufenaufstieg ab 20. Oktober 2026

Einstellung, Ernennung oder letzter Stufenaufstieg

AbStufeBruttoNetto im Monat
1. Oktober 202613.780 €2.429 €
1. Oktober 202724.039 € *2.565 € *
1. Oktober 202934.204 € *2.651 € *
1. Oktober 203244.691 € *2.900 € *
1. Oktober 203654.979 € *3.044 € *
1. Oktober 204165.313 € *3.209 € *

§ 16 Abs. 3 TVöD: Stufe 2 nach einem Jahr in Stufe 1, Stufe 3 nach zwei Jahren in Stufe 2, Stufe 4 nach drei Jahren in Stufe 3, Stufe 5 nach vier Jahren in Stufe 4 und Stufe 6 nach fünf Jahren in Stufe 5. * Beträge nach der heute geltenden Tabelle: für dieses Datum ist noch keine Tabelle veröffentlicht. Ab Stufe 3 kann der Arbeitgeber die Laufzeit nach Leistung verkürzen oder verlängern (§ 17 Abs. 2).

So wird gerechnetTabellen in Kraft am 20. Oktober 2026; Lohnsteuer nach dem Programmablaufplan 2026 des BMF.

Im TVöD und im TV-L steigt das Entgelt nicht jedes Jahr, sondern in Stufen. Nach § 16 Abs. 3 beider Tarifverträge erreicht man Stufe 2 nach einem Jahr in Stufe 1, Stufe 3 nach zwei Jahren in Stufe 2, Stufe 4 nach drei Jahren in Stufe 3, Stufe 5 nach vier Jahren in Stufe 4 und Stufe 6 nach fünf Jahren in Stufe 5. Von Stufe 1 bis zur Endstufe vergehen so fünfzehn Jahre. Das höhere Entgelt gilt nach § 17 Abs. 1 ab dem Ersten des Monats, in dem die Stufe erreicht wird. Wer am 15. März 2025 in Stufe 1 eingestellt wurde, erhält Stufe 2 ab dem 1. März 2026, Stufe 3 ab dem 1. März 2028 und die Endstufe ab dem 1. März 2040. In der Entgeltgruppe 1 gibt es nur die Stufen 2 bis 6 mit je vier Jahren, im TV-H in Hessen zusätzlich die halbjährigen Stufen 1a und 1b. Diese Rechnung macht der Rechner für Ihr eigenes Datum.

Nachgerechnet von Radif Partners · Redaktionsgrundsätze · So rechnen wir

Die Stufenlaufzeiten im Überblick

Quellen: § 16 Abs. 3 TVöD (Bund und VKA), § 16 Abs. 3 TV-L, § 16 TV-H.
TarifvertragJahre je Stufebis zur Endstufe
TVöD Bund, VKA und SuE1, 2, 3, 4, 515 Jahre
TV-L1, 2, 3, 4, 515 Jahre
TV-H (Hessen)½ (1a), ½ (1b), 2, 3, 4, 515 Jahre
Entgeltgruppe 1 (alle)4, 4, 4, 4 ab Stufe 216 Jahre

Die Regeln stehen im TVöD in der Lesefassung des Bundes, im TV-L der Tarifgemeinschaft deutscher Länder und im TV-H des Landes Hessen. Im Sozial- und Erziehungsdienst der Kommunen gelten dieselben Laufzeiten wie im allgemeinen TVöD.

Beispiel: Einstellung am 15. März 2025 in E 9b

Eine Sachbearbeiterin wird am 15. März 2025 bei einer Kommune in E 9b Stufe 1 eingestellt. Die Tabelle zeigt, ab wann jede Stufe bezahlt wird und was sie bringt. Für Stufen nach dem heutigen Tag nimmt die Tabelle die heute geltenden Beträge; neue Tabellen nach dem 31. März 2027 sind noch nicht vereinbart.

TVöD VKA E 9b, Steuerklasse I, ohne Kinder und Kirche, VBL West. Beträge nach der jeweils geltenden Tabelle, spätere Stufen nach der Tabelle ab 1. Mai 2026.
Stufeerreicht ambezahlt abBruttoNetto
Stufe 115. März 20251. März 20253.779,84 €2.429,38 €
Stufe 215. März 20261. März 20263.929,00 €2.507,95 €
Stufe 315. März 20281. März 20284.203,56 €2.650,98 €
Stufe 415. März 20311. März 20314.690,55 €2.899,78 €
Stufe 515. März 20351. März 20354.979,11 €3.044,22 €
Stufe 615. März 20401. März 20405.313,37 €3.208,83 €

Wo die erste Stufe herkommt

Die Stufe bei der Einstellung hängt von der einschlägigen Berufserfahrung ab. Ohne sie beginnen Sie in Stufe 1. Mit mindestens einem Jahr einschlägiger Erfahrung beginnen Sie in Stufe 2, mit mindestens drei Jahren in der Regel in Stufe 3. Der Arbeitgeber kann förderliche Zeiten zusätzlich berücksichtigen, etwa zur Gewinnung von Fachkräften. Wer innerhalb desselben Arbeitgebers höhergruppiert wird, behält heute in der Regel seine Stufe; die Stufenlaufzeit beginnt dann neu. Halten Sie im Zweifel Ihren Arbeitsvertrag und das Schreiben zur Stufenzuordnung bereit.

Was ein Stufenaufstieg netto bringt

Die Sprünge zwischen den Stufen sind ungleich groß. Im TVöD bringt der Wechsel von Stufe 3 nach Stufe 4 in vielen Gruppen den größten Schritt, während die späteren Stufen kleiner ausfallen. Netto bleibt von jedem Sprung ein Teil, weil Lohnsteuer und Sozialbeiträge mitwachsen. In E 9b der Kommunen liegt Stufe 4 bei 4.690,55 € brutto, Stufe 3 bei 4.203,56 €; netto macht der Unterschied 248,80 € im Monat aus, in Steuerklasse I ohne Kinder. Der Rechner zeigt diese Differenz für jede kommende Stufe neben dem Datum.

Warum Sie die Stufe selbst nachhalten sollten

Die Höherstufung geschieht automatisch, doch Fehler bei der Stufenzuordnung kommen vor, vor allem nach Elternzeit, langer Krankheit oder einem Wechsel des Arbeitgebers. Bestimmte Unterbrechungen hemmen die Laufzeit, andere werden angerechnet; das regelt § 17 Abs. 3 im Einzelnen. Mit dem Plan des Rechners sehen Sie, in welchem Monat die nächste Stufe auf der Abrechnung stehen muss. Ist sie dort nicht, fragen Sie bei der Personalstelle nach.

Für Beamtinnen und Beamte gelten andere Regeln: Sie steigen in Erfahrungsstufen auf, mit Laufzeiten, die jedes Land selbst festlegt. Die Seite Erfahrungsstufen zeigt sie. Die Beträge jeder Stufe finden Sie in der TVöD-Entgelttabelle; für die Länder rechnet der TV-L-Rechner, für Hessen der TV-H-Rechner.

Was Beschäftigte und Beamte fragen

Ab wann wird die höhere Stufe im TVöD bezahlt?

Ab dem Ersten des Monats, in dem Sie die Stufe erreichen (§ 17 Abs. 1 TVöD). Wer am 20. Juni die nötige Zeit vollendet, bekommt das höhere Entgelt schon für den ganzen Juni. Der Rechner setzt deshalb jede neue Stufe auf den Monatsersten und zeigt das Tabellenentgelt, das zu diesem Datum gilt.

Wie lange dauert es von Stufe 1 bis Stufe 6 im TV-L?

Fünfzehn Jahre: ein Jahr in Stufe 1, dann zwei, drei, vier und fünf Jahre in den Stufen 2 bis 5. Die Laufzeiten sind dieselben wie im TVöD. Wer mit einschlägiger Berufserfahrung in Stufe 2 oder 3 eingestellt wird, erreicht die Endstufe entsprechend früher; der Rechner beginnt mit der Stufe, die Sie heute haben.

Welche Stufen gibt es in der Entgeltgruppe 1?

Nur fünf, von Stufe 2 bis Stufe 6. Eingestellt wird in Stufe 2, und jede weitere Stufe folgt nach vier Jahren in der vorigen. Bis zur Endstufe dauert es also sechzehn Jahre. Bei den Kommunen beträgt E 1 Stufe 2 heute 2.534,55 €, Stufe 6 2.754,50 €.

Was sind die Stufen 1a und 1b im TV-H?

Hessen hat die erste Stufe des TV-H geteilt. Nach einem halben Jahr in Stufe 1a folgt Stufe 1b, nach einem weiteren halben Jahr Stufe 2. Danach gelten dieselben Laufzeiten wie im TV-L. In E 9a sind das heute 3.676,33 € in Stufe 1a und 3.796,60 € in Stufe 1b.

Als Nächstes nachrechnen

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Herausgeber von Gehaltsrechnern für den öffentlichen Dienst: TVöD, TV-L, TV-H und Beamtenbesoldung, vom Brutto zum Netto, mit Stufenaufstieg

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Tabellen in Kraft am 20. Oktober 2026, Lohnsteuer nach dem Programmablaufplan 2026, gelesen am . Gerechnet nach den Tabellen und Sätzen mit den angegebenen Daten; keine Steuer- oder Rechtsberatung.