Besoldungsgruppen
A 14: hohe Stufen, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer
In A 14 erreichen die Grundgehälter Beträge, bei denen der Solidaritätszuschlag wieder anfällt. Der Rechner ist auf Hessen eingestellt und zeigt Lohnsteuer, Soli und Kirchensteuer einzeln.
Netto im Monat, A 14 Stufe 2, Hessen
4.105 €
5.700,05 € brutto · Tabelle ab 1. Juli 2026
| Grundgehalt A 14, Stufe 2 | 5.700,05 € |
| Lohnsteuer | − 1.306 € |
| Private Krankenversicherung (Beispielbeitrag) | − 290 € |
| Netto im Monat | 4.105 € |
Veröffentlicht für 1. Oktober 2027: 5.859,65 € brutto in dieser Stufe.
Stufenaufstieg ab 20. Oktober 2026
Einstellung, Ernennung oder letzter Stufenaufstieg
| Ab | Stufe | Brutto | Netto im Monat |
|---|---|---|---|
| 1. Oktober 2026 | 2 | 5.700 € | 4.105 € |
| 1. Oktober 2029 | 3 | 6.211 € | 4.407 € |
| 1. Oktober 2032 | 4 | 6.560 € | 4.609 € |
| 1. Oktober 2035 | 5 | 6.800 € | 4.740 € |
| 1. Oktober 2039 | 6 | 7.043 € | 4.869 € |
| 1. Oktober 2043 | 7 | 7.283 € | 4.996 € |
| 1. Oktober 2047 | 8 | 7.526 € | 5.125 € |
HBesVAnpG 2026/2027: In § 28 Abs. 3 wird die Angabe „von zwei Jahren in der Stufe 1,“ gestrichen; Stufe 1 entfällt ab 1. Januar 2026. Aus der amtlichen Tabelle abgelesen, nicht aus dem Gesetzestext. * Beträge nach der heute geltenden Tabelle: für dieses Datum ist noch keine Tabelle veröffentlicht. Zeiten ohne Dienstbezüge und Leistungsentscheidungen können den Aufstieg verschieben.
A 14 ist im höheren Dienst das erste Beförderungsamt nach dem Eingangsamt A 13. In Hessen bringt die Endstufe 8 seit dem 1. Juli 2026 7.320,65 € Grundgehalt im Monat. Bei einer ledigen Beamtin in Steuerklasse I mit Kirchensteuer und einer PKV von 289,95 € gehen davon 1.980,50 € Lohnsteuer, 33,87 € Solidaritätszuschlag und 178,24 € Kirchensteuer ab; netto bleiben 4.838,09 €. Der Solidaritätszuschlag fällt seit 2021 nur noch oberhalb einer Freigrenze an und steigt danach in einer Milderungszone allmählich an; in A 14 liegen die hohen Stufen ledig in genau diesem Bereich. In Steuerklasse III fällt er dagegen auch in der Endstufe nicht an, weil die Lohnsteuer dort unter der Freigrenze bleibt. Die Kirchensteuer zahlen Kirchenmitglieder in jeder Stufe. Hessen hat seine nächste Tabelle bereits verkündet: Ab dem 1. Oktober 2027 beträgt A 14 Stufe 8 7.525,63 €.
Nachgerechnet von Radif Partners · Redaktionsgrundsätze · So rechnen wir
A 14 bei sieben Dienstherren
| Dienstherr | Tabelle ab | Einstieg | Grundgehalt | netto | Endstufe | Grundgehalt | netto |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Bund | 1. März 2024 | Stufe 1 | 5.183,60 € | 3.788,40 € | Stufe 8 | 6.972,92 € | 4.831,97 € |
| Bayern | 1. Oktober 2026 | Stufe 5 | 5.771,02 € | 4.147,24 € | Stufe 11 | 6.998,59 € | 4.845,61 € |
| Baden-Württemberg | 1. April 2026 | Stufe 3 | 5.652,72 € | 4.076,11 € | Stufe 10 | 7.211,94 € | 4.958,63 € |
| Hessen | 1. Juli 2026 | Stufe 2 | 5.700,05 € | 4.104,60 € | Stufe 8 | 7.320,65 € | 5.016,33 € |
| Niedersachsen | 1. April 2026 | Stufe 4 | 5.183,35 € | 3.788,24 € | Stufe 12 | 6.980,82 € | 4.836,15 € |
| Nordrhein-Westfalen | 1. April 2026 | Stufe 5 | 5.530,75 € | 4.002,22 € | Stufe 12 | 7.035,03 € | 4.864,90 € |
| Sachsen | 1. April 2026 | Stufe 3 | 5.051,56 € | 3.705,78 € | Stufe 12 | 7.364,07 € | 5.039,33 € |
Die Endstufe mit allen Steuern
In der Endstufe von A 14 ist die Lohnsteuer der größte Abzug. Die Tabelle zerlegt sie für jede Tabelle in ihre drei Teile. Gerechnet ist eine ledige Beamtin mit Kirchenmitgliedschaft; die Lohnsteuer folgt dem Programmablaufplan 2026, die Kirchensteuersätze der Länder hat der Lohnsteuerrechner des Bundesfinanzministeriums bestätigt.
| Dienstherr | Stufe | Grundgehalt | Lohnsteuer | Soli | Kirchensteuer | Netto |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Bund | Stufe 8 | 6.972,92 € | 1.834,50 € | 16,50 € | 165,10 € | 4.666,87 € |
| Bayern | Stufe 11 | 6.998,59 € | 1.845,25 € | 17,78 € | 147,62 € | 4.697,99 € |
| Baden-Württemberg | Stufe 10 | 7.211,94 € | 1.934,91 € | 28,45 € | 154,79 € | 4.803,84 € |
| Hessen | Stufe 8 | 7.320,65 € | 1.980,50 € | 33,87 € | 178,24 € | 4.838,09 € |
| Niedersachsen | Stufe 12 | 6.980,82 € | 1.837,83 € | 16,89 € | 165,40 € | 4.670,75 € |
| Nordrhein-Westfalen | Stufe 12 | 7.035,03 € | 1.860,58 € | 19,60 € | 167,45 € | 4.697,45 € |
| Sachsen | Stufe 12 | 7.364,07 € | 1.998,75 € | 36,04 € | 179,88 € | 4.859,45 € |
Der Solidaritätszuschlag beträgt zwar 5,5 Prozent der Lohnsteuer, wird aber erst oberhalb einer Freigrenze erhoben und wächst dahinter langsam bis zum vollen Satz. Deshalb sind die Beträge in A 14 noch klein und unterscheiden sich zwischen den Ländern stark: Ein paar hundert Euro mehr Grundgehalt verschieben den Soli überproportional. Die Kirchensteuer bemisst sich nach § 51a EStG an der Lohnsteuer, die sich mit Kinderfreibeträgen ergäbe; Eltern zahlen deshalb weniger Kirchensteuer, auch wenn ihre Lohnsteuer gleich bleibt.
Wie viel von einer Stufe mehr übrig bleibt
Beim Bund liegen in A 14 zwischen zwei Stufen 214 € bis 311 €; die großen Schritte kommen am Anfang, die kleinen am Ende. Weil die PKV-Prämie gleich bleibt, kommen alle Abzüge dieses Zuwachses aus der Steuer. Beim Bund bringt der Schritt von Stufe 7 nach Stufe 8 215,19 € brutto; ledig mit Kirchensteuer bleiben davon 105,87 €, weil gleichzeitig Lohnsteuer, Soli und Kirchensteuer steigen. Der Anteil, der netto ankommt, liegt damit bei 49 %. Mit Steuerklasse III und zwei Kindern wäre er höher, weil die Lohnsteuer langsamer wächst und der Soli ausbleibt. Für die Planung heißt das: Eine höhere Stufe lohnt sich immer, aber in den letzten Jahren vor der Endstufe kommt netto nur etwa die Hälfte des Zuwachses an. Wer zusätzlich Teilzeit erwägt, sieht im Rechner umgekehrt, dass weniger Stunden netto weniger kosten, als das Brutto vermuten lässt.
Hessen: Tabelle ab Oktober 2027 schon verkündet
Hessen hat mit dem Gesetz zur Anpassung der Besoldung und Versorgung 2026/2027 vom 3. September 2026 nicht nur die Tabelle ab dem 1. Juli 2026 festgelegt, sondern auch die Beträge ab dem 1. Oktober 2027. Die Anlagen des Gesetzes enthalten beide Tabellen. Die Erhöhung ist damit kein Versprechen, sondern geltendes Recht mit späterem Stichtag; der Rechner nimmt die neue Tabelle automatisch, wenn ein Stufenaufstieg in die Zeit danach fällt.
| Stufe | ab 1. Juli 2026 | ab 1. Oktober 2027 | Plus |
|---|---|---|---|
| Stufe 2 | 5.700,05 € | 5.859,65 € | 159,60 € |
| Stufe 3 | 6.042,07 € | 6.211,25 € | 169,18 € |
| Stufe 4 | 6.381,14 € | 6.559,81 € | 178,67 € |
| Stufe 5 | 6.614,57 € | 6.799,78 € | 185,21 € |
| Stufe 6 | 6.850,87 € | 7.042,69 € | 191,82 € |
| Stufe 7 | 7.084,28 € | 7.282,64 € | 198,36 € |
| Stufe 8 | 7.320,65 € | 7.525,63 € | 204,98 € |
Seit dem 1. Januar 2026 gibt es in Hessen keine Stufe 1 mehr; A 14 beginnt mit Stufe 2. Wer seine Stufe, das Datum der letzten Höherstufung und seine Steuerklasse einträgt, sieht im Stufenplan, wie sich Stufe und Tabelle in den nächsten Jahren überlagern. Weitere Länder und ihre Anpassungen stehen auf der Seite Besoldungserhöhung, die Fristen der Stufen auf der Seite Erfahrungsstufen.