Netto, PKV, Stufen

Erfahrungsstufen der Beamten: der Aufstieg in Bund und Ländern

Das Grundgehalt steigt mit den Erfahrungsstufen. Wie lange jede Stufe dauert, regelt jeder Dienstherr selbst. Der Rechner zählt von Ihrem Datum aus weiter.

Sie sind

Bund und sechs Länder; weitere folgen

Beispiel bei 50 % Beihilfe, Alter 35

100 % = Vollzeit

Mehr: Wohnort, Alter, Beihilfe

Kirchensteuersatz

Für den Beispielbeitrag der PKV

§ 46 BBhV; Länder ähnlich

Netto im Monat, A 11 Stufe 2, Bund

3.204 €

4.273,37 € brutto · Tabelle ab 1. März 2024

Grundgehalt A 11, Stufe 24.273,37 €
Lohnsteuer− 779 €
Private Krankenversicherung (Beispielbeitrag)− 290 €
Netto im Monat3.204 €

Noch nicht in Kraft: Anpassung 2025 und 2026 (Übertragung der Tarifeinigung vom 6. April 2025): Gesetzentwurf, noch nicht verkündet.

Stufenaufstieg ab 20. Oktober 2026

Einstellung, Ernennung oder letzter Stufenaufstieg

AbStufeBruttoNetto im Monat
1. Oktober 202624.273 €3.204 €
1. Oktober 202934.489 €3.345 €
1. Oktober 203244.705 €3.486 €
1. Oktober 203554.854 €3.581 €
1. Oktober 203965.002 €3.675 €
1. Oktober 204375.151 €3.768 €
1. Oktober 204785.300 €3.861 €

Das Grundgehalt steigt nach Erfahrungszeiten von zwei Jahren in der Stufe 1, von jeweils drei Jahren in den Stufen 2 bis 4 und von jeweils vier Jahren in den Stufen 5 bis 7.. * Beträge nach der heute geltenden Tabelle: für dieses Datum ist noch keine Tabelle veröffentlicht. Zeiten ohne Dienstbezüge und Leistungsentscheidungen können den Aufstieg verschieben.

So wird gerechnetTabellen in Kraft am 20. Oktober 2026; Lohnsteuer nach dem Programmablaufplan 2026 des BMF.

Beamtinnen und Beamte steigen nicht nach Dienstalter, sondern nach Erfahrungszeiten auf. Beim Bund regelt das § 27 des Bundesbesoldungsgesetzes: zwei Jahre in Stufe 1, je drei Jahre in den Stufen 2 bis 4 und je vier Jahre in den Stufen 5 bis 7. Die erste Stufe wird mit der Ernennung festgesetzt, berücksichtigungsfähige Zeiten davor können sie anheben. Ein Bundesbeamter in A 11, der am 1. Februar 2026 Stufe 2 erreicht hat, kommt am 1. Februar 2029 in Stufe 3 und am 1. Februar 2047 in die Endstufe 8. Die Länder haben eigene Rhythmen: Bayern zwei, drei und vier Jahre mit Stufen ab 2, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Sachsen zwei, drei und vier Jahre über zwölf Stufen, Baden-Württemberg drei und vier Jahre, Hessen hat die Stufe 1 zum 1. Januar 2026 gestrichen. Der Rechner nimmt den Rhythmus Ihres Dienstherrn und zeigt jede künftige Stufe mit Monat und Netto.

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Rhythmus und Dauer bis zur Endstufe

Die zweite Spalte nennt die Jahre je Stufe (Stufe: Jahre). Die beiden letzten Spalten zeigen für A 9 und A 13 die erste und letzte Stufe mit Betrag und die Jahre dazwischen bei regulärem Aufstieg.

Quellen: § 27 BBesG, Art. 30 BayBesG, LBV NRW, NLBV, LBV Baden-Württemberg, HBesVAnpG 2026/2027, LSF Sachsen. Tabellen in Kraft am 20. Oktober 2026.
DienstherrJahre je StufeA 9A 13
Bund1: 2 · 2 bis 4: 3 · 5 bis 7: 41 → 8, 23 J.1 → 8, 23 J.
Baden-Württemberg1 bis 6: 3 · 7 bis 9: 41 → 9, 26 J.3 → 10, 24 J.
Bayern2 bis 3: 2 · 4 bis 7: 3 · 8 bis 10: 42 → 10, 24 J.5 → 11, 21 J.
Hessen2 bis 4: 3 · 5 bis 7: 42 → 8, 21 J.2 → 8, 21 J.
Niedersachsen1 bis 4: 2 · 5 bis 8: 3 · 9 bis 11: 42 → 11, 26 J.4 → 12, 26 J.
Nordrhein-Westfalen1 bis 4: 2 · 5 bis 8: 3 · 9 bis 11: 43 → 11, 24 J.5 → 12, 24 J.
Sachsen1 bis 4: 2 · 5 bis 8: 3 · 9 bis 11: 42 → 11, 26 J.3 → 12, 28 J.

Belegt sind die Regeln für den Bund in § 27 BBesG, für Bayern in Art. 30 BayBesG, für Nordrhein-Westfalen auf der Seite Erfahrungsstufen des LBV und für Niedersachsen in der Besoldungstabelle des NLBV, die die Erfahrungszeiten je Stufe angibt. Für Baden-Württemberg und Sachsen haben wir die Laufzeiten aus den Kopfzeilen der amtlichen Tabellen gelesen (LBV, LSF), für Hessen aus dem Änderungsgesetz. Bitte prüfen Sie dort Ihre Festsetzung, wenn es auf den Monat ankommt.

Beispiel: Bundesbeamter in A 11

Ein Beamter des Bundes in A 11 hat am 1. Februar 2026 Stufe 2 erreicht. So geht es weiter, mit den Beträgen der heute geltenden Tabelle ab dem 1. März 2024. Für den Bund ist eine Anpassung im Gesetzentwurf, aber noch nicht verkündet; deshalb bleibt es bei diesen Werten.

Bund, A 11, ledig, Steuerklasse I, ohne Kirche, PKV-Beispiel 289,95 €.
StufeabGrundgehaltNetto nach PKV
Stufe 21. Februar 20264.273,37 €3.204,17 €
Stufe 31. Februar 20294.488,54 €3.345,34 €
Stufe 41. Februar 20324.705,13 €3.485,60 €
Stufe 51. Februar 20354.853,76 €3.580,65 €
Stufe 61. Februar 20395.002,40 €3.674,87 €
Stufe 71. Februar 20435.151,04 €3.768,09 €
Stufe 81. Februar 20475.299,72 €3.860,52 €

Warum dieselbe Stufe nicht dasselbe bedeutet

Eine Stufennummer ist zwischen Dienstherren nicht vergleichbar. Bayern zählt die Stufen ab 2, Hessen hat Stufe 1 gestrichen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Sachsen haben zwölf Stufen, der Bund acht. Wer vom Bund in ein Land wechselt, wird deshalb neu zugeordnet; maßgeblich sind dann die bisher anerkannten Erfahrungszeiten, nicht die Nummer der alten Stufe. Vergleichen Sie über Dienstherren hinweg also besser die Jahre seit der ersten Ernennung und den Betrag als die Stufe selbst. Die Tabelle oben zeigt dazu, wie lange der Weg bis zur Endstufe jeweils ist.

Auch die Frage, ab wann die neue Stufe bezahlt wird, beantwortet der Rechner einheitlich: Die Stufe wird vom Ersten des Monats an festgesetzt, in dem die Erfahrungszeit vollendet ist. Wer also am 17. eines Monats die nötigen Jahre erreicht, erhält das höhere Grundgehalt für den ganzen Monat. Diese Regel steht für den Bund in § 27 BBesG; die Länder verfahren in ihren Gesetzen ebenso.

Erste Stufe und anrechenbare Zeiten

Mit der ersten Ernennung mit Anspruch auf Dienstbezüge wird die erste Stufe festgesetzt, beim Bund grundsätzlich Stufe 1. Bestimmte Zeiten davor heben sie an: hauptberufliche Tätigkeiten, die für das Amt förderlich sind, Kinderbetreuung und Pflege in bestimmten Grenzen, Wehr- und Freiwilligendienste. Welche Zeiten zählen, regelt jedes Besoldungsgesetz einzeln, und die Anerkennung ist ein eigener Bescheid. Bewahren Sie Arbeitszeugnisse und Nachweise auf, bevor Sie die Ernennung annehmen.

Für Tarifbeschäftigte gelten nicht Erfahrungsstufen, sondern Stufenlaufzeiten nach § 16 der Tarifverträge, mit einem anderen Rhythmus; sie stehen auf der Seite Stufenaufstieg. Die Grundgehälter aller Stufen zeigt die Besoldungstabelle.

Was Beschäftigte und Beamte fragen

Wie lange dauert es beim Bund bis zur letzten Erfahrungsstufe?

Von Stufe 1 bis Stufe 8 dreiundzwanzig Jahre: zwei Jahre in Stufe 1, je drei in den Stufen 2 bis 4, je vier in den Stufen 5 bis 7 (§ 27 Abs. 3 BBesG). Wer mit Vordienstzeiten in einer höheren Stufe beginnt, ist entsprechend früher am Ende. In A 13 liegen dazwischen 1.381,59 € Grundgehalt im Monat.

Warum beginnen manche Besoldungsgruppen nicht in Stufe 1?

Viele Länder haben die unteren Stufen der höheren Gruppen gestrichen oder leer gelassen. In Nordrhein-Westfalen beginnt A 13 zum Beispiel erst in Stufe 5, in Bayern in Stufe 5 der Tabelle. Wer neu ernannt wird, beginnt dann in der ersten Stufe mit Betrag. Der Rechner bietet nur die Stufen an, für die die Tabelle einen Betrag nennt.

Können Erfahrungsstufen bei Beamten ausgesetzt werden?

Ja. Das Besoldungsrecht des Bundes und der Länder sieht vor, dass der Aufstieg bei Leistungen, die nicht den Anforderungen entsprechen, angehalten werden kann; umgekehrt gibt es in einigen Ländern Leistungsstufen. Elternzeit und bestimmte Beurlaubungen werden dagegen meist angerechnet. Der Rechner nimmt den regulären Rhythmus an; Abweichungen stehen in Ihrer Festsetzung.

Was hat Hessen bei den Erfahrungsstufen 2026 geändert?

Mit dem Besoldungs- und Versorgungsanpassungsgesetz 2026/2027 hat Hessen in § 28 Abs. 3 HBesG die Erfahrungszeit von zwei Jahren in Stufe 1 gestrichen. Seit dem 1. Januar 2026 beginnen die Tabellen deshalb mit Stufe 2. Die Laufzeiten der folgenden Stufen haben wir aus dem Änderungstext abgeleitet; sie stehen im Rechner.

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Herausgeber von Gehaltsrechnern für den öffentlichen Dienst: TVöD, TV-L, TV-H und Beamtenbesoldung, vom Brutto zum Netto, mit Stufenaufstieg

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Tabellen in Kraft am 20. Oktober 2026, Lohnsteuer nach dem Programmablaufplan 2026, gelesen am . Gerechnet nach den Tabellen und Sätzen mit den angegebenen Daten; keine Steuer- oder Rechtsberatung.