Netto, PKV, Stufen
Erfahrungsstufen der Beamten: der Aufstieg in Bund und Ländern
Das Grundgehalt steigt mit den Erfahrungsstufen. Wie lange jede Stufe dauert, regelt jeder Dienstherr selbst. Der Rechner zählt von Ihrem Datum aus weiter.
Netto im Monat, A 11 Stufe 2, Bund
3.204 €
4.273,37 € brutto · Tabelle ab 1. März 2024
| Grundgehalt A 11, Stufe 2 | 4.273,37 € |
| Lohnsteuer | − 779 € |
| Private Krankenversicherung (Beispielbeitrag) | − 290 € |
| Netto im Monat | 3.204 € |
Noch nicht in Kraft: Anpassung 2025 und 2026 (Übertragung der Tarifeinigung vom 6. April 2025): Gesetzentwurf, noch nicht verkündet.
Stufenaufstieg ab 20. Oktober 2026
Einstellung, Ernennung oder letzter Stufenaufstieg
| Ab | Stufe | Brutto | Netto im Monat |
|---|---|---|---|
| 1. Oktober 2026 | 2 | 4.273 € | 3.204 € |
| 1. Oktober 2029 | 3 | 4.489 € | 3.345 € |
| 1. Oktober 2032 | 4 | 4.705 € | 3.486 € |
| 1. Oktober 2035 | 5 | 4.854 € | 3.581 € |
| 1. Oktober 2039 | 6 | 5.002 € | 3.675 € |
| 1. Oktober 2043 | 7 | 5.151 € | 3.768 € |
| 1. Oktober 2047 | 8 | 5.300 € | 3.861 € |
Das Grundgehalt steigt nach Erfahrungszeiten von zwei Jahren in der Stufe 1, von jeweils drei Jahren in den Stufen 2 bis 4 und von jeweils vier Jahren in den Stufen 5 bis 7.. * Beträge nach der heute geltenden Tabelle: für dieses Datum ist noch keine Tabelle veröffentlicht. Zeiten ohne Dienstbezüge und Leistungsentscheidungen können den Aufstieg verschieben.
Beamtinnen und Beamte steigen nicht nach Dienstalter, sondern nach Erfahrungszeiten auf. Beim Bund regelt das § 27 des Bundesbesoldungsgesetzes: zwei Jahre in Stufe 1, je drei Jahre in den Stufen 2 bis 4 und je vier Jahre in den Stufen 5 bis 7. Die erste Stufe wird mit der Ernennung festgesetzt, berücksichtigungsfähige Zeiten davor können sie anheben. Ein Bundesbeamter in A 11, der am 1. Februar 2026 Stufe 2 erreicht hat, kommt am 1. Februar 2029 in Stufe 3 und am 1. Februar 2047 in die Endstufe 8. Die Länder haben eigene Rhythmen: Bayern zwei, drei und vier Jahre mit Stufen ab 2, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Sachsen zwei, drei und vier Jahre über zwölf Stufen, Baden-Württemberg drei und vier Jahre, Hessen hat die Stufe 1 zum 1. Januar 2026 gestrichen. Der Rechner nimmt den Rhythmus Ihres Dienstherrn und zeigt jede künftige Stufe mit Monat und Netto.
Nachgerechnet von Radif Partners · Redaktionsgrundsätze · So rechnen wir
Rhythmus und Dauer bis zur Endstufe
Die zweite Spalte nennt die Jahre je Stufe (Stufe: Jahre). Die beiden letzten Spalten zeigen für A 9 und A 13 die erste und letzte Stufe mit Betrag und die Jahre dazwischen bei regulärem Aufstieg.
| Dienstherr | Jahre je Stufe | A 9 | A 13 |
|---|---|---|---|
| Bund | 1: 2 · 2 bis 4: 3 · 5 bis 7: 4 | 1 → 8, 23 J. | 1 → 8, 23 J. |
| Baden-Württemberg | 1 bis 6: 3 · 7 bis 9: 4 | 1 → 9, 26 J. | 3 → 10, 24 J. |
| Bayern | 2 bis 3: 2 · 4 bis 7: 3 · 8 bis 10: 4 | 2 → 10, 24 J. | 5 → 11, 21 J. |
| Hessen | 2 bis 4: 3 · 5 bis 7: 4 | 2 → 8, 21 J. | 2 → 8, 21 J. |
| Niedersachsen | 1 bis 4: 2 · 5 bis 8: 3 · 9 bis 11: 4 | 2 → 11, 26 J. | 4 → 12, 26 J. |
| Nordrhein-Westfalen | 1 bis 4: 2 · 5 bis 8: 3 · 9 bis 11: 4 | 3 → 11, 24 J. | 5 → 12, 24 J. |
| Sachsen | 1 bis 4: 2 · 5 bis 8: 3 · 9 bis 11: 4 | 2 → 11, 26 J. | 3 → 12, 28 J. |
Belegt sind die Regeln für den Bund in § 27 BBesG, für Bayern in Art. 30 BayBesG, für Nordrhein-Westfalen auf der Seite Erfahrungsstufen des LBV und für Niedersachsen in der Besoldungstabelle des NLBV, die die Erfahrungszeiten je Stufe angibt. Für Baden-Württemberg und Sachsen haben wir die Laufzeiten aus den Kopfzeilen der amtlichen Tabellen gelesen (LBV, LSF), für Hessen aus dem Änderungsgesetz. Bitte prüfen Sie dort Ihre Festsetzung, wenn es auf den Monat ankommt.
Beispiel: Bundesbeamter in A 11
Ein Beamter des Bundes in A 11 hat am 1. Februar 2026 Stufe 2 erreicht. So geht es weiter, mit den Beträgen der heute geltenden Tabelle ab dem 1. März 2024. Für den Bund ist eine Anpassung im Gesetzentwurf, aber noch nicht verkündet; deshalb bleibt es bei diesen Werten.
| Stufe | ab | Grundgehalt | Netto nach PKV |
|---|---|---|---|
| Stufe 2 | 1. Februar 2026 | 4.273,37 € | 3.204,17 € |
| Stufe 3 | 1. Februar 2029 | 4.488,54 € | 3.345,34 € |
| Stufe 4 | 1. Februar 2032 | 4.705,13 € | 3.485,60 € |
| Stufe 5 | 1. Februar 2035 | 4.853,76 € | 3.580,65 € |
| Stufe 6 | 1. Februar 2039 | 5.002,40 € | 3.674,87 € |
| Stufe 7 | 1. Februar 2043 | 5.151,04 € | 3.768,09 € |
| Stufe 8 | 1. Februar 2047 | 5.299,72 € | 3.860,52 € |
Warum dieselbe Stufe nicht dasselbe bedeutet
Eine Stufennummer ist zwischen Dienstherren nicht vergleichbar. Bayern zählt die Stufen ab 2, Hessen hat Stufe 1 gestrichen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Sachsen haben zwölf Stufen, der Bund acht. Wer vom Bund in ein Land wechselt, wird deshalb neu zugeordnet; maßgeblich sind dann die bisher anerkannten Erfahrungszeiten, nicht die Nummer der alten Stufe. Vergleichen Sie über Dienstherren hinweg also besser die Jahre seit der ersten Ernennung und den Betrag als die Stufe selbst. Die Tabelle oben zeigt dazu, wie lange der Weg bis zur Endstufe jeweils ist.
Auch die Frage, ab wann die neue Stufe bezahlt wird, beantwortet der Rechner einheitlich: Die Stufe wird vom Ersten des Monats an festgesetzt, in dem die Erfahrungszeit vollendet ist. Wer also am 17. eines Monats die nötigen Jahre erreicht, erhält das höhere Grundgehalt für den ganzen Monat. Diese Regel steht für den Bund in § 27 BBesG; die Länder verfahren in ihren Gesetzen ebenso.
Erste Stufe und anrechenbare Zeiten
Mit der ersten Ernennung mit Anspruch auf Dienstbezüge wird die erste Stufe festgesetzt, beim Bund grundsätzlich Stufe 1. Bestimmte Zeiten davor heben sie an: hauptberufliche Tätigkeiten, die für das Amt förderlich sind, Kinderbetreuung und Pflege in bestimmten Grenzen, Wehr- und Freiwilligendienste. Welche Zeiten zählen, regelt jedes Besoldungsgesetz einzeln, und die Anerkennung ist ein eigener Bescheid. Bewahren Sie Arbeitszeugnisse und Nachweise auf, bevor Sie die Ernennung annehmen.
Für Tarifbeschäftigte gelten nicht Erfahrungsstufen, sondern Stufenlaufzeiten nach § 16 der Tarifverträge, mit einem anderen Rhythmus; sie stehen auf der Seite Stufenaufstieg. Die Grundgehälter aller Stufen zeigt die Besoldungstabelle.