Besoldung

Besoldungsrechner 2026: was Beamten wirklich bleibt

Dienstherr, Besoldungsgruppe und Erfahrungsstufe wählen: Der Rechner nimmt die Tabelle, die heute gilt, rechnet Familienzuschlag und Lohnsteuer und zieht dann den Beitrag zur privaten Krankenversicherung ab.

Sie sind

Bund und sechs Länder; weitere folgen

Beispiel bei 50 % Beihilfe, Alter 35

100 % = Vollzeit

Mehr: Wohnort, Alter, Beihilfe

Kirchensteuersatz

Mietenstufe nach dem Wohngeldgesetz

Für den Beispielbeitrag der PKV

§ 46 BBhV; Länder ähnlich

Netto im Monat, A 13 Stufe 5, Nordrhein-Westfalen

3.812 €

5.221,48 € brutto · Tabelle ab 1. April 2026

Grundgehalt A 13, Stufe 55.221,48 €
Lohnsteuer− 1.120 €
Private Krankenversicherung (Beispielbeitrag)− 290 €
Netto im Monat3.812 €

Noch nicht in Kraft: Gesetzentwurf zur Neuausrichtung der Besoldung: ab 1. Januar 2027 Grundgehälter + 1,68 % und neue Familienzuschläge, dann + 2 % am 1. März 2027 und + 1 % am 1. Januar 2028.

Stufenaufstieg ab 20. Oktober 2026

Einstellung, Ernennung oder letzter Stufenaufstieg

AbStufeBruttoNetto im Monat
1. Oktober 202655.221 €3.812 €
1. Oktober 202965.439 €3.946 €
1. Oktober 203275.656 €4.078 €
1. Oktober 203585.801 €4.165 €
1. Oktober 203895.946 €4.252 €
1. Oktober 2042106.091 €4.337 €
1. Oktober 2046116.237 €4.421 €
1. Oktober 2050126.381 €4.505 €

Bis zur 5. Stufe steigt die Erfahrungsstufe alle 2 Jahre, bis zur 9. Stufe alle 3 Jahre und danach alle 4 Jahre bis maximal zur jeweiligen Endstufe.. * Beträge nach der heute geltenden Tabelle: für dieses Datum ist noch keine Tabelle veröffentlicht. Zeiten ohne Dienstbezüge und Leistungsentscheidungen können den Aufstieg verschieben.

So wird gerechnetTabellen in Kraft am 20. Oktober 2026; Lohnsteuer nach dem Programmablaufplan 2026 des BMF.

Ein Besoldungsrechner, der bei der Lohnsteuer aufhört, zeigt Beamtinnen und Beamten eine Zahl, die sie nie überwiesen bekommen. Denn anders als Tarifbeschäftigte zahlen sie keine Sozialversicherung, müssen sich aber selbst krankenversichern: Die Beihilfe des Dienstherrn trägt in der Regel die Hälfte der Krankheitskosten, den Rest deckt eine private Krankenversicherung, deren Beitrag vom Netto abgeht. Dieser Rechner zieht ihn ab. Ohne eigene Angabe nimmt er ein veröffentlichtes Beitragsbeispiel der Continentale: 289,95 € im Monat bei einem Eintrittsalter von 38 Jahren und 50 Prozent Beihilfe, für Anwärter bis 27 Jahre ein deutlich niedrigeres Beispiel. Eine ledige Beamtin in Nordrhein-Westfalen in A 13 Stufe 5 hat 5.221,48 € Grundgehalt; nach 1.119,50 € Steuern und dem Beitrag bleiben 3.812,03 €. Der Rechner deckt den Bund sowie Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen ab und zeigt außerdem, wann die nächste Erfahrungsstufe kommt.

Nachgerechnet von Radif Partners · Redaktionsgrundsätze · So rechnen wir

Vom Grundgehalt zum Netto in vier Schritten

Der Rechner geht so vor wie eine Bezügestelle, endet aber erst beim Geld auf dem Konto. Erstens liest er das Grundgehalt aus der amtlichen Tabelle des Dienstherrn, etwa aus Anlage IV des Bundesbesoldungsgesetzes oder aus der Tabelle des Landesamts für Besoldung und Versorgung NRW. Zweitens kommt der Familienzuschlag hinzu, wenn Sie verheiratet sind oder Kinder haben. Drittens berechnet er die Lohnsteuer nach dem Programmablaufplan 2026 des Bundesfinanzministeriums. Weil Beamte privat versichert sind, setzt er dabei den PKV-Beitrag als Vorsorgepauschale an und lässt Renten- und Arbeitslosenversicherung weg. Viertens zieht er den Beitrag zur privaten Krankenversicherung ab.

A 13 beim Einstieg: sieben Dienstherren im Vergleich

Dieselbe Besoldungsgruppe bringt je nach Dienstherr unterschiedlich viel, und auch die Eingangsstufe ist nicht überall dieselbe. Die Tabelle nimmt für jeden Dienstherrn die erste Stufe mit Betrag in A 13, wie sie in seiner Tabelle steht.

A 13, erste belegte Stufe, ledig, Steuerklasse I, ohne Kirche, PKV-Beispiel 289,95 €. Gerechnet mit dem Rechenkern dieser Seite.
DienstherrTabelle abStufeGrundgehaltSteuernNetto nach PKV
Bund1. März 2024Stufe 15.046,30 €1.053,83 €3.702,52 €
Bayern1. Oktober 2026Stufe 55.395,56 €1.186,08 €3.919,53 €
Baden-Württemberg1. April 2026Stufe 35.332,12 €1.161,66 €3.880,51 €
Hessen1. Juli 2026Stufe 25.353,60 €1.169,91 €3.893,74 €
Niedersachsen1. April 2026Stufe 44.937,05 €1.013,50 €3.633,60 €
Nordrhein-Westfalen1. April 2026Stufe 55.221,48 €1.119,50 €3.812,03 €
Sachsen1. April 2026Stufe 34.975,10 €1.027,50 €3.657,65 €

Die erste belegte Stufe ist nicht immer die Stufe, in der jemand tatsächlich anfängt. Wer vor der Ernennung förderliche Zeiten hatte, steigt höher ein, und manche Länder setzen die Eingangsstufe je nach Laufbahn fest. Wählen Sie deshalb im Rechner die Stufe, die auf Ihrer Bezügemitteilung steht.

Der PKV-Beitrag: Standardwert oder eigener Betrag

Private Beiträge hängen vom Eintrittsalter, vom Tarif, von Vorerkrankungen und vom Beihilfesatz ab. Eine amtliche Tabelle dafür gibt es nicht. Der Rechner nimmt deshalb ein öffentlich veröffentlichtes Beispiel und rechnet es auf Ihren Beihilfesatz um: 289,95 € bei 50 Prozent Beihilfe und einem Eintrittsalter von 38 Jahren, 173,97 € bei 70 Prozent, und 91,13 € für Anwärter mit einem Eintrittsalter bis 27 Jahre (Beitragsbeispiele der Continentale). Die Umrechnung folgt dem Grundsatz, den der PKV-Verband beschreibt: Die Versicherung deckt nur den Teil, den die Beihilfe nicht trägt. Steht Ihr Beitrag auf dem Versicherungsschein, ersetzen Sie den Standardwert; das Ergebnis ist dann genau.

Der Beihilfesatz steigt beim Bund nach § 46 der Bundesbeihilfeverordnung ab dem zweiten berücksichtigungsfähigen Kind auf 70 Prozent; die Länder haben eigene Beihilfeverordnungen. Der Rechner schlägt diesen Satz vor, sobald Sie zwei Kinder eintragen. Mehr dazu auf den Seiten PKV und Beihilfe und Beamten-Netto mit PKV.

Was der Besoldungsrechner nicht enthält

  • Amtszulagen, Stellenzulagen, Erschwerniszulagen und Auslandsbezüge;
  • vermögenswirksame Leistungen und Sonderzahlungen, die einzelne Länder gesondert regeln;
  • die Tabellen der Länder, die noch nicht abgedeckt sind;
  • Beiträge für Ehepartner und Kinder in der PKV, wenn Sie sie nicht selbst eintragen.

Die Familienzuschläge der einzelnen Dienstherren erklärt die Seite Familienzuschlag, die Regeln für den Aufstieg in die nächste Stufe die Seite Erfahrungsstufen. Wer zwischen Verbeamtung und Anstellung wählt, findet den Vergleich auf der Seite Beamte oder Angestellte.

Was Beschäftigte und Beamte fragen

Warum zieht der Besoldungsrechner einen PKV-Beitrag ab?

Weil er das Geld zeigt, das tatsächlich übrig bleibt. Beamte bekommen keinen Arbeitgeberzuschuss zur Krankenversicherung, sondern Beihilfe zu den Kosten. Den restlichen Anteil versichern fast alle privat, und dieser Beitrag geht vom Netto ab. Ohne Eingabe nimmt der Rechner 289,95 € bei 50 Prozent Beihilfe; Ihren eigenen Betrag aus dem Versicherungsschein tragen Sie im Feld „Ihr PKV-Beitrag im Monat“ ein.

Welche Länder deckt der Besoldungsrechner ab?

Den Bund und sechs Länder: Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen. Für sie liegen die amtlichen Tabellen und die Familienzuschläge vor, die heute gelten. Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, das Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen kommen erst, wenn ihre Tabellen geprüft sind.

Rechnet der Besoldungsrechner mit dem Familienzuschlag?

Ja. Wählen Sie „verheiratet“ und die Zahl der Kinder, für die Kindergeld gezahlt wird. Der Rechner nimmt die Beträge des gewählten Dienstherrn, in Bayern zusätzlich nach Ortsklasse und in Nordrhein-Westfalen nach Mietenstufe des Wohnorts. Zulagen für bestimmte Ämter, etwa die Amtszulage oder eine Stellenzulage, rechnet er nicht.

Warum ist das Beamten-Netto höher als bei Angestellten mit gleichem Brutto?

Weil Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung wegfallen. Dafür zahlen Beamte ihre private Krankenversicherung selbst, und der Beitrag steigt mit dem Eintrittsalter und mit jeder versicherten Person. Bei einem Ehepartner ohne eigene Beihilfe und mehreren Kindern kann der Vorsprung kleiner werden, als die Tabelle es vermuten lässt.

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Herausgeber von Gehaltsrechnern für den öffentlichen Dienst: TVöD, TV-L, TV-H und Beamtenbesoldung, vom Brutto zum Netto, mit Stufenaufstieg

Tabellen geprüft am · Redaktionsgrundsätze · Kontakt

Tabellen in Kraft am 20. Oktober 2026, Lohnsteuer nach dem Programmablaufplan 2026, gelesen am . Gerechnet nach den Tabellen und Sätzen mit den angegebenen Daten; keine Steuer- oder Rechtsberatung.